|} Die Bahnstrecke Saintes–Burie war eine 21 km lange Meterspurbahn im ehemaligen Département Charente-Inférieure (heute Département Charente-Maritime) und im Département Deux-Sèvres in der Region Nouvelle-Aquitaine in West-Frankreich.
Geschichte mini|hochkant=1.5|Fahrplan, 1915 Die Meterspurstrecke wurde von der Compagnie de chemins de fer départementaux (CFD) erbaut und betrieben. Sie war als Strecke von öffentlichem Interesse klassifiziert (Intérêt général).FACS: Compagnie des Chemins de fer départementaux (CFD) – Réseau de Charente−Deux-Sèvres: 242 km.
Die 21 km lange Strecke von Saintes nach Burie wurde erst 1915 in Betrieb genommen und am 31. Dezember 1950 stillgelegt.Jean Randé, François Librini: Archéologie ferroviaire (v2): Saintes – Burie.
Bahnhof Burie Der Bahnhof wurde 1896 als Zwischenbahnhof an der CFD-Bahnstrecke Saint-Jean-d’Angély–Cognac errichtet (Streckenkilometer 30,6). 1915 wurde er außerdem zum Endbahnhof der Strecke Saintes–Burie (Streckenkilometer 21,2).Ludovic Claudel: Atlas historique des chemins de fer français. Tome 1 : Corse, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie, Provence-Alpes-Côte d'Azur. ISBN 978-2-37062-088-0. Der Bahnhof Burie wurde somit zu einem Knotenpunkt. 1915 wurde ein Lokomotivschuppen gebaut, um eine Lokomotive unterzustellen, außerdem ein Wasserturm, um die Lokomotiven mit Wasser zu versorgen.Passion metrique: Plan des voies Gare de Burie. Gleisplan.
Das Empfangsgebäude wird inzwischen als privates Wohnhaus genutzt. Der Wasserturm ist noch vorhanden, ebenso wie der Lokomotivschuppen, der sich aber in einem baufälligen Zustand befindet.Passion metrique: Le Réseau CFD des Charentes et des Deux-Sèvres.
Einzelnachweise
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