Walter R. Coblenz (* 15. August 1928 in Glogau, Provinz NiederschlesienNachruf auf Walter Coblenz in The Hollywood Reporter; † 16. März 2022 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Filmproduzent.
Leben
Nachdem Walter Coblenz 1969 mit dem Sportdrama Schussfahrt erstmals als Produktionsmanager tätig gewesen war, waren es Filme wie Bill McKay – Der Kandidat, Endlich wieder 18 und insbesondere auch Die Unbestechlichen, für die er später Bekanntheit erlangte. Für letzteren wurde er 1977 mit einer Oscarnominierung für den Besten Film bedacht.
Coblenz war ebenfalls Vizepräsident für Filmproduktion bei TriStar Pictures und bei Carolco Pictures.Walter Coblenz auf hermajestythemovie.com (englisch), abgerufen am 13. Januar 2012
Filmografie (Auswahl) 1969: Schußfahrt (Downhill Racer, Produktionsmanager) 1972: Bill McKay – Der Kandidat (The Candidate) 1973: The Blue Knight (Fernsehfilm) 1973: A Dream for Christmas (Fernsehfilm) 1976: Die Unbestechlichen (All the President’s Men) 1979: Mord im Zwiebelfeld (The Onion Field) 1981: Die Legende vom einsamen Ranger (The Legend of the Lone Ranger) 1983: Das Geheimnis von Centreville (Strange Invaders) 1986: Space Camp 1987: Sister, Sister 1988: Maybe Baby – Am Anfang war der Klapperstorch (For Keeps?) 1988: Endlich wieder 18 (18 Again!) 1993: Voodoo Killer (House of Secrets, Fernsehfilm) 1993: Jack Reed: Unter Mordverdacht (Jack Reed: Badge of Honor, Fernsehfilm) 1995: Hilferuf aus den Flammen (Not Our Son, Fernsehfilm) 1997: Money Talks – Geld stinkt nicht (Money Talks) 2001: Her Majesty
Auszeichnungen Oscar 1977: Nominierung für den Besten Film mit Die Unbestechlichen
Goldene Himbeere 1983: Nominierung für den Schlechtesten Film mit Die Legende vom einsamen Ranger
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmproduzent Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2022 Kategorie:Mann