Aelebere (Ailebere) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Iliomar (Gemeinde Lautém). Hael bedeutet in Makalero „Baumwolle“, pere „groß“, so dass die Bedeutung des Ortsnamens in etwa „Große Baumwolle“ ist.Juliette Huber: , abgerufen am 26. Januar 2017.

Geographie

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Aelebere eine Fläche von 4,99 km². (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB) Nun sind es 18,17 km². Der Suco liegt im südlichen Zentrum des Subdistrikts Iliomar. Im Norden und Westen grenzt er an den Suco Tirilolo. Die Westgrenze bildet dabei der Fluss Lihulo. Entlang der Grenze im Süden und Osten führt die südliche Küstenstraße, eine der Hauptverkehrsachsen des Landes, die hier nach Norden in Richtung der Distriktshauptstadt Lospalos schwenkt. Sie durchschneidet auch das Siedlungszentrum Iliomar. Der Nordteil gehört zu Aelebere, während der Süden sich auf die Sucos Iliomar I und Iliomar II verteilt. Zu diesem Siedlungszentrum gehören auch die Orte Leilor, Aelebere, Marafal und Ara'Ara (Ara Ara). Etwas weiter südwestlich liegt der Ort Ossohira (Ossoira). Jenseits der Straße liegt im Nordosten der Suco Fuat.

Der Ort Aelebere liegt im Nordosten des Sucos auf einer Meereshöhe von und ist Teil des Siedlungszentrums Iliomar, den Hauptort des Subdistrikts. Hier gibt es eine Grundschule, eine Schule zur Vorbereitung auf die Sekundärstufe, ein kommunales Gesundheitszentrum und einen permanenten Hubschrauberlandeplatz. (PDF; 389 kB)

In Alebere liegen die vier Aldeias Heitali, Lalumato, Leilor und Marafal. (portugiesisch; PDF; 323 kB)

Einwohner Aelebere hat 1.089 Einwohner (2022), davon sind 538 Männer und 551 Frauen. Im Suco gibt es 229 Haushalte. Über 97 % der Einwohner geben Makalero als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Makasae oder Tetum Prasa.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Aelebere (tetum; PDF; 8,6 MB)

Geschichte

Aelebere wurde 1917 gegründet.Juliette Huber: A grammar of Makalero - A Papuan language of East Timor, LOT Utrecht 2011

Politik 1952 war Pedro Jerónimo Chefe de Suco.Belo, Dom Carlos Filipe Ximenes: Os antigos reinos de Timor-Leste (Reys de Lorosay e Reys de Lorotoba, Coronéis e Datos) (2011), S. 134. Baucau: Tipografia Diocesana Baucau.

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Eurico Jeronimo zum Chefe de Suco gewählt. Bei den Wahlen 2009 gewann João Antonio de Jesus und 2016 Libernito Gomes. Gomes wurde 2023 in seinem Amt bestätigt.Portal Municipal Lautém: Membru Konselho Konsultivu, abgerufen am 25. Oktober 2025.

2023 wurden als Chefe de Aldeias gewählt: Martinho da Costa (Heitali), Herculano Doutel (Lalumato), Dinis J. P. dos Reis Jeronimo (Leilor) und Edmundo Ferreira (Marafal).Portal Municipal Lautém: Aelebere, abgerufen am 25. Oktober 2025.

Weblinks

Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Aelebere (tetum; PDF; 8,6 MB) Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Aelebere (tetum; PDF) Seeds of Life: Suco information sheets Iliomar (tetum)

Einzelnachweise

Kategorie:Suco in Lautém (Gemeinde) Kategorie:Iliomar (Verwaltungsamt)