ÖNWB XIIa,b,c / kkStB 102 / ČSD 254.1 300px|ÖNWB XIIa No. 63 spätere kkStB 102.03 Technische Daten Nummerierung: ÖNWB XIIa 661–666ÖNWB XIIb 676–680ÖNWB XIIc 667–674, 681–685kkStB 102.01–24ČSD 254.101–113 Anzahl: ÖNWB XIIa: 6ÖNWB XIIb: 5ÖNWB XIIc: 13kkStB: 24 (von ÖNWB)ČSD: 24 (von kkStB) Hersteller: Floridsdorf XIIa XIIb XIIc XIIc (667–672) Baujahr(e): 1891 1892 1896 1895 Ausmusterung: ČSD: bis 1933 Achsformel: 2'B n2 Spurweite: 1.435 mm Zylinderdurchmesser: 450 mm 435 mm 450 mm Kolbenhub: 632 mm Treibraddurchmesser: 1750 mm Laufraddurchmesser: 989 mm Fester Radstand: 2200 mm Gesamtradstand: 5900 mm Gesamtradstand mit Tender: 11385 mm Rohrheizfläche: 132,1 m² 130,8 m² 129,6 m² Strahlungsheizfläche: 9,0 m² Rostfläche: 2,30 m² Kesselüberdruck: 12,0 atm Leermasse: 43,00 t Reibungsmasse: 28,00 t Dienstmasse: 48,00 t Tender: 29 Dienstmasse mit Tender: 80,70 t Wasser: 12,0 m³ Brennstoff: 6,4 m³ Länge: 8,684 m Länge mit Tender: 14,495 m Höhe: 4,570 m Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Die Dampflokomotivreihe kkStB 102 waren Personenzug-Lokomotiven der k.k. österreichischen Staatsbahnen (kkStB), die ursprünglich von der Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) stammten.
Geschichte
Als Ende der 1880er Jahre die schwerer gewordenen Schnellzüge stärkere Lokomotiven erforderlich machten, lieferte die Lokomotivfabrik Floridsdorf 1891 sechs Schnellzuglokomotiven der Bauart 2B, die bei der ÖNWB als Reihe XIIa bezeichnet wurden. 1892 folgte eine Lieferung von fünf Stück für die SNDVB, die als Reihe XIIb eingeordnet wurden. 1895 folgten sechs Maschinen als Reihe XIIc für das Ergänzungsnetz und 1896 sieben Stück, davon zwei für die ÖNWB und fünf für die SNDVB.
Die Lokomotiven dieser Reihen waren ähnlich der Reihe 17c der Südbahn, hatten aber größere Kessel und kleineren Radstand. Eine gegenüber der Reihe Ia–c höhere Kessellage gestattete den Einbau einer unterstützten Feuerbox.
Die Verwendung dieser Reihen verkürzte die Fahrzeit zwischen Wien und Tetschen um fast eine halbe Stunde. Später führten die Maschinen dieser Reihen Personenzüge Wien–Znaim, Prag–Nimburg und Groß-Wossek–Tetschen.
Nach der Verstaatlichung erhielten die Lokomotiven bei der kkStB die Reihenbezeichnung 102, zeitweise waren sie auch auf der Wiener Stadtbahn im Einsatz.
Nach dem Ersten Weltkrieg kamen alle Maschinen zur ČSD, die aber nur mehr 13 Stück als Reihe 254.1 einordnete und bis 1933 ausmusterte.
Literatur
Kategorie:Schienenfahrzeug (Spurweite 1435 mm) KkStB 0021 KkStB 0021 Kategorie:Schienenfahrzeug (Lokomotivfabrik Floridsdorf)