Adolf Schlesinger, auch Adolph Schlesinger (geboren 1817 in Koblenz oder Mainz; gestorben 1870 vermutlich in Köln), war ein deutscher Bildnis- und Genremaler.
Leben Schlesinger war ein Sohn des Bildnismalers Johann Georg Schlesinger (1775 – 8. November 1841). Er studierte von 1832 bis 1834 Baukunst und Malerei bei Karl Friedrich Schäffer und Karl Ferdinand Sohn an der Kunstakademie Düsseldorf und besuchte 1834 kurzzeitig die Klasse für Landschaftsmalerei bei Johann Wilhelm Schirmer. Anschließend lebte er, ebenso wie sein Vater, in Köln, wo sie zahlreiche Porträts angesehener Zeitgenossen anfertigten, die zumeist in kölnischen Privatbesitz kamen. Er porträtierte unter anderem den Verleger Anton Greven, die Bankierstochter Sibylle Mertens-Schaaffhausen oder die Kunstsammlerin und Philanthropin Teresa Raczyńska (1820–1909), eine Tochter des Grafen Atanazy Raczyński.
Werke (Auswahl) mini|hochkant|Porträt der Teresa Raczyńska mini|hochkant|Sibylle Mertens-Schaaffhausen 1842 1839: Faust in seinem Laboratorium 1840: Die Spieler um 1841: Porträt der Teresa Raczyńska (Nationalmuseum Posen) vor dem 21. November 1841: Porträt des Verlegers Anton Greven und Porträt der Maria Elisabeth Graven 1841: Der betende Heiland um 1842: Porträt der Sibylle Mertens-Schaaffhausen im Alter von 43 Jahren (Zeichnung) Der Dom und dessen erster Baumeister (Allegorie) 1843: Spielende Kinder 1845: Faust nach Göthes Tragödie 1848: Ein schlafendes Kind Bildnis einer jungen Frau im Festtagskleid mit weißem Schleier, Vergissmeinnichtstrauß und Porträtmedaillon (kopiert für die Stobwassersche Lackwarenfabrik auf Weißblech, bezeichnet auf der Rückseite: „719 Forget me not! Schlesinger“ und „W. St. & Co, Braunschweig“, darüber eine Herzogskrone) 1860: Herrenportrait 1869: Mutter mit Kind
Literatur
Einzelnachweise
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