Hernán Antonio Tovar Abraham (* 13. Juni 1987 in Puerto Ordaz, Bolívar) ist ein venezolanischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler.
Karriere Hallenvolleyball Der Außenangreifer wurde in der Saison 2011/12 mit Aldebaran San Sadurniño Meister der spanischen Primera División. Drei Jähre später belegte er mit dem Verein aus der Provinz A Coruña den achten Rang in der Superliga 2 des Landes. Diese Platzierung konnte er in der Saison 2015/16 mit seinem neuen Team CV Mediterráneo Castellón in der Beletage des spanischen Volleyballs wiederholen. Mit UBE L'Illa Grau wurde er danach eine Spielklasse tiefer Meister. Mit CV Xàtiva reichte es 2017/18 nur noch zum zehnten Platz. Im Februar 2021 wurde Tovar von Hervás Cuenca verpflichtet, um in der Aufstiegsrunde der Primera División soviele Begegnungen wie möglich zu gewinnen. Seine letzte Spielzeit bestritt er in der gleichen Liga von 2023 bis 2024 für den Club Voleibol Valencia und beendete anschließend seine Hallenkarriere.
Karriere Beachvolleyball Der im Bundesstaat Bolívar geborene Sportler nahm in der ersten Zeit seiner Karriere im Sand ausschließlich an nationalen Turnieren teil. Mit Salvador Pastor 2014 auf Ibiza sowie mit Juan Escalona 2018 in Ayamonte und Laredo stand er bei der Siegerehrung auf der untersten Stufe des Treppchens. Mit Igor Hernandez erreichte er 2019 das Finale des südamerikanischen Continental Cups in Brasilia. Mit Nicolas Zanotta in Melilla sowie mit Javier Huerta in Ayamonte verbuchte er in derselben Saison weitere Finalteilnahmen, ehe er ein Jahr später an der Seite von Farid Mussa beim Continental Cup in Montevideo seinen ersten Sieg erkämpfte.
2021 begann er eine neue Partnerschaft mit Peter Hernández. Bei ihrem ersten gemeinsamen Start standen die beiden beim Continental Cup Final in Santiago de Chile gleich im Finale. Darüber hinaus gewannen sie in derselben Saison zwei nationale Turniere. Ein Jahr später kamen zwei weitere nationale Erfolge in Madrid und Costa Cálida sowie der Sieg beim bedeutenderen Event in Montpellier dazu. Beim Futures in Frankreich konnten sie nach absolvierter Quali und dem dritten Rang im Pool die drei folgenden Runden sowie das Finale gegen die Lokalmatadoren Arthur Canet und Téo Rotar für sich entscheiden. 2023 belegten sie nach zwei dritten Plätzen bei Veranstaltungen der Südamerikatour den geteilten fünften Rang im Finalevent und durften als Krönung an der Weltmeisterschaft in Tlaxcala teilnehmen. Dort besiegten sie die Franzosen Youssef Krou / Arnaud Gauthier-Rat und wurden so 33. im Gesamtklassement.
Vor der WM war Tovar gemeinsam mit Carlos Rangel bei den südamerikanischen Strandspielen Fünfter geworden. Das Beachpaar startete auch 2024 in der spanischen Hauptstadt bei einem Futures und schaffte es bis ins Viertelfinale. Während es für Charly der letzte Wettbewerb im Sand war, setzte Hernán Tovar seine Karriere fort. Mit Nicolás Capogrosso siegte er 2024 in Castelló. Mit Isaac Levinson stand er zwei Jahre später beim Circuito Nacional de Vóley Playa (CNVP) am Ende der Veranstaltung ebenfalls auf der obersten Stufe des Podests. Nach einer weiteren Endspielteilnahme mit demselben Partner gelang ihm mit Llorenç Truyols im Juli 2026 noch einmal ein Sieg bei der spanischen Beachserie.
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Einzelnachweise
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