mini|alt=Letzte Ausgabe; Titelseite, schmuckloses Blatt mit Zweckangaben.|La Revue anarchiste 1936 La Revue anarchiste war eine libertäre Zeitschrift, die von 1925 bis 1936 in Frankreich erschien.

Geschichte Im Dezember 1929 erschien in Paris die erste Ausgabe von La Revue anarchiste, die zunächst den Untertitel Cahiers mensuels d’études et d’action (Monatliche Hefte für Studien und Aktionen) und später Organe trimestriel de documentation et d’études (Vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift für Dokumentation und Studien) trug. Diese Publikation war an keine Organisation gebunden und zog individualistische Anarchisten an.

Im Oktober 1933 erschien dort unter dem Pseudonym „Bardamu“ ein Artikel mit dem Titel „Points de vue d’un solitaire : Infortunée Violette Nozière !“ (Standpunkte eines Einzelgängers: Unglückliche Violette Nozière), den verschiedene Quellen Louis-Ferdinand Céline zuschreiben.

Im Juni 1936 stellte sie ihr Erscheinen ein. Ihr Herausgeber, Fernand Félix Fortin, wurde mehrfach wegen Pressedelikten verurteilt; unter anderem auch für den oben erwähnten Artikel.

Zu den Mitarbeitern des Blattes gehörten unter anderem Émile Armand, Han Ryner, Léo Malet und Voline.

Literatur

Weblinks La Revue anarchiste auf Wikisource

Einzelnachweise

Kategorie:Zeitung (Frankreich, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Anarchistische Zeitschrift Kategorie:Ersterscheinen 1929 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1936