Hans Stöcklein (* 16. April 1922 in Annweiler am Trifels; † nach 2006) war ein deutscher Politiker (SPD).

Biographie

Ab dem 1. April 1936 machte Stöcklein eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung von Annweiler. 1941 wurde er zum Reichsarbeitsdienst einberufen. Im Zweiten Weltkrieg war er Soldat und Kriegsgefangener in Stalingrad.

Am 1. Mai 1969 wurde er hauptamtlicher und später ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Annweiler am Trifels. Im Oktober 1972 wurde Hans-Jürgen Kammenhuber zum Bürgermeister der neu gebildeten Verbandsgemeinde Annweiler am Trifels gewählt, Stöcklin zum Stellvertreter. Kammenhuber trat das Amt nicht an, Stöcklin übernahm es übergangsweise bis zu seiner offiziellen Wahl am 20. Juni 1973. Er blieb bis 1987 Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde.

Ehrungen Am 16. April 2007 wurde er zum Ehrenbürger von Annweiler ernannt. Nach ihm wurden in Annweiler die Bürgermeister-Stöcklein-Straße und im Stadtteil Gräfenhausen der Hans-Stöcklein-Platz benannt. Inhaber der Freiherr-vom-Stein-Plakette Bundesverdienstkreuz (1992)

Einzelnachweise

Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Südliche Weinstraße) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Südliche Weinstraße Kategorie:Person (Annweiler am Trifels) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Plakette (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben im 21. Jahrhundert Kategorie:Mann