Lilla Villám (* 3. Juni 1997 in Budapest) ist eine ungarische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin. Sie wurde Meisterin ihres Heimatlandes in der Halle sowie fünfmalige Meisterin im Sand. Seit 9. August 2026 ist sie amtierende Beachmeisterin Ungarns.
Karriere Karriere Halle Mit Vasas Óbuda wurde die Diagonalangreiferin 2015 ungarische Vizemeisterin und Pokalsiegerin. Ein Jahr später konnte ihr Team die Platzierung in der Liga wiederholen und ein weiteres Mal ins Pokalfinale einziehen. Mit ihrem neuen Verein Fatum Nyíregyháza reichte es 2017 in Meisterschaft und Pokal nur noch zu dritten Rängen. Mit der Nationalmannschaft nahm Villám im Anschluss an der Europameisterschaft und am World Grand Prix teil, bei dem die Ungarinnen die Division III für sich entschieden. 2018 lief es im Verein wieder besser als im Vorjahr. Der Pokalsieg und die Vizemeisterschaft standen für den Hauptstadtclub zu Buche. Mit der Landesauswahl gewann die Budapesterin Silber in der Europaliga. Danach wechselte sie zurück zu ihrem ersten Verein und wurde mit ihm 2019 Meisterin. Eine Saison später kam ihr dritter Pokalsieg dazu. Im Vorjahr hatte sie noch mit der Studentenauswahl den vierten Platz bei der Sommer-Universiade erkämpft. In der Spielzeit 2022/23 schloss sich Lilla Villám TSFE Budapest an und wurde mit der Mannschaft Vizemeisterin der Hungarian NB I Liga. Anschließend beendete sie ihre Hallenkarriere.
Karriere Beach Die in der Hauptstadt geborene Sportlerin startete 2021 und 2022 mit Szandra Szombathelyi und gewann mit ihr die ungarischen Meisterschaften dieser Jahre. International waren die besten Ergebnisse zwei Viertelfinalteilnahmen bei Ein-Stern-Turnieren der FIVB World Tour. Mit Beata Vaida konnte Lilla Villám in den folgenden beiden Spielzeiten die nationalen Titel verteidigen.
Ab 2025 wurde ihre Standardpartnerin Stefánia Kun. Wichtigste Erfolge waren im ersten Jahr der Zusammenarbeit die ungarische Vizemeisterschaft, die Teilnahme am Endspiel beim Futures in Qidong sowie drei Monate später der Sieg beim gleichwertigen Event in Balıkesir. Noch wertvoller waren 2026 die Achtelfinalteilnahmen bei den Challengers in Bhubaneswar und Nuvali. Bei der Landesmeisterschaft standen Stefánia Kun und Lilla Villám zum ersten Mal gemeinsam ganz oben auf dem Stockerl. Die kontinentalen Titelkämpfe endeten dagegen für sie nach zwei Niederlagen gegen Teams aus den Alpenrepubliken nach der Vorrunde. Dabei lieferten sie den Gruppensiegerinnen Leona Kernen / Joana Mäder beim 21:18, 13:21 und 20:22 einen harten Kampf.
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