Ett Juloratorium ist ein Weihnachtsoratorium des Komponisten Andreas Hallén aus dem Jahr 1904.

Geschichte Über den Kontext der Entstehung des Werkes ist derzeit nichts Näheres bekannt. Das Libretto schrieb Annie Quiding-Åkerhielm (* 18. November 1869; † 20. Juli 1956).Eintrag des Ett Juloratorium swedishmusicalheritage.com

Besetzung 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte / 4 Hörner, 2 Posaunen, 1 Bassposaune / Triangel, Celesta, Pauken / Harfe / Orgel / Sopran Solo, Tenor Solo, Chor (SATB) / Violine I, Violine II, Bratsche, Violoncello, Kontrabass

Werkgestalt 1000px I. Satz – Juble und freue dich, du Menschheit! mini| Das Oratorium wird durch den Eingangschor „Jubla och fröjda dig, mänsklighet!“ eröffnet, der das Weihnachtsgeschehen aus einer außenstehenden Perspektive kommentiert. Schwedischer Originaltext Deutsche ÜbersetzungJubla och fröjda dig, mänsklighet! Ljuset det bländande, Evigt sig tändande, Nalkas med löften om salighet. Skåda tillbaka i tidernas natt, Skåda mot tidernas fjärmaste gränser: Slocknar det stundom i skyarna matt, Åter med segrande strålar det glänser, Allt genomströmmande, Allting förklarande, Evighet drömmande, Gud uppenbarande, Bårande frälsning.Juble und freue dich, Menschheit! Das blendende Licht, Ewig entzündet, Nähert sich mit Verheißungen der Glückseligkeit. Blick zurück in die Nacht der Zeiten, Blick zu den fernsten Grenzen der Zeit: Auch wenn es manchmal matt in den Wolken erlischt, strahlt es doch wieder mit siegreichen Strahlen, alles durchströmend, alles erklärend, die Ewigkeit träumend, Gott offenbarend, die Erlösung tragend.

II. Satz – Das Fest der Aussaat mini| Der Satz beginnt in düsterem f-Moll mit einem Oboenmotiv. In der Rolle des Erzählers führt der Tenorsolist die Zuhörer in den ersten Takten in eine Szenerie im antiken Rom, lange vor der Geburt Christi. Das Volk feiert das Fest der Aussaat, Saturnalia, bei dem ausgelassen gefeiert, heidnischen Göttern gehuldigt und sich den irdischen Freuden hingegeben wird. Musikalisch wandelt sich der Charakter des Stückes in einen überbordenden Tanz 6/8-tel-Takt und es vollzieht sich ein Tonartwechsel nach B-Dur. Schwedischer Originaltext Deutsche ÜbersetzungSkåden tillbaka mot seklernas början: Fest är i städernas drottning, folket jublar i Caesars stad. Skarorna flockas i pelargångar, glamma i marmorpalatsen. Såddens fest, den fädernedeärfda, har kommit, och inne är ljusets fest!

Var hälsad såddens fest, Saturnalia, Och ljusets fest, det än sig förnyande! Völsigna, solgud, åkerns fåror, Lönande odlarens långa möda!

Sjung, skalders flock, till tonande strängarna Om sälla gudar, sållande fröjderna Med milda händer öfver lifvet, Öfver den strålande ungdomens skönhet!

Se drufvors glöd i gyllene kalkarna, Se kärleks ros och myrten kransande lockarna. I festrus band och bojor brista, skämmta vid bägarn slaf och herre!

O ungdom, fånga flyende stunderna, Ty skönt är lifvet, famna det svinnande, Glöm det hägrande, kommande. Och dagen njuit – möt döden själf Och somna, söfd af rosendoften! Trefaldt lif är ett lif i glödje. Io, io, SaturnaliaBlick zurück auf den Beginn der Jahrhunderte: Fest ist in der Königin der Städte, das Volk jubelt in Caesars Stadt. Die Menschenmassen versammeln sich in den Säulengängen, glänzen in den Marmorpalästen. Das Fest der Aussaat, das von den Vätern überlieferte, ist gekommen, und drinnen ist das Fest des Lichts!

Sei gegrüßt, Fest der Saat, Saturnalia, und Fest des Lichts, das sich immer wieder erneuert! Segne, Sonnengott, die Furchen der Felder, die die lange Mühe des Bauern belohnen!

Singt, ihr Sänger, zu den klangvollen Saiten von glücklichen Göttern, die mit sanften Händen die Freuden über das Leben streuen, Über die strahlende Schönheit der Jugend!

Seht die Glut der Trauben in den goldenen Kelchen, Seht die Rose der Liebe und den Myrtenkranz in den Locken. Im Rausch des Festes zerbrechen Fesseln und Ketten, betrunken am Becher Sklave und Herr!

O Jugend, fange die flüchtigen Augenblicke ein, Denn schön ist das Leben, umarme das Vergehende, Vergiss das Verlockende, das Kommende. Und genieße den Tag – begegne dem Tod selbst Und schlafe ein, berauscht vom Duft der Rosen! Ein dreifaches Leben ist ein Leben in Glut. Io, io, Saturnalia

III. Satz – Die Sünden der Menschheit mini| Der dritte Satz steht musikalisch wie inhaltlich in einem starken Kontrast zu allen anderen Sätzen des Oratoriums. Die überbordende Freude und Ausgelassenheit des vorangegangenen Satzes weicht einer sakralen Ernsthaftigkeit und die Menschheit bekennt in Reue ihre begangenen Sünden vor dem einen Gott. Im Vordergrund steht die innere Umkehr der Menschen nach den heidnischen Feiern und irdischen Freuden der vorangegangenen Szenerie, wodurch eine Vorbereitung auf das folgende Wunder der Geburt Christi stattfindet. Schwedischer Originaltext Deutsche ÜbersetzungRöster stiga ur ödemarken, klagan ur grafvarnas stad: Kristi bekännare samlas i grafvarnas skymming, sörande människors synd.

O Herre, långt mer än hafvets sant är mina synders antal. Mångfaldig är synden, som jag öfvat, jag är ei värdig att skåda mot himmlen, ty mina synders skyar skymma himlens fäste. O Herre, svårligen har din vrede jag uppväckt och har syndat inför dig, o Herre!Stimmen erheben sich aus der Wüste, Klagen aus der Stadt der Gräber: Die Bekenner Christi versammeln sich im Schatten der Gräber und trauern um die Sünden der Menschen.

O Herr, weit mehr als das Meer ist die Zahl meiner Sünden wahr. Vielfältig ist die Sünde, die ich begangen habe, ich bin nicht würdig, zum Himmel aufzublicken, denn die Wolken meiner Sünden verdunkeln die Festung des Himmels. O Herr, schwerlich habe ich deinen Zorn erweckt und habe vor dir gesündigt, o Herr!

IV. Satz – Eine Jungfrau hat heute ein Kind geboren mini|Choralmelodie „Der Tag, der ist so freudenreich“ Der vierte Satz ist das musikalische und inhaltliche Herzstück des Weihnachtsoratoriums. Mit einer Aufführungsdauer von über 14 Minuten besitzt dieser zudem den mit Abstand größten Umfang und besteht im Wesentlichen aus mehreren kontrastierenden Teilen. Im Kern dieses Satzes steht die Geburt Jesu Christi und damit das zentrale Geschehen des Weihnachtswunders: „En jungfru födde et barn i dag“ („Eine Jungfrau hat heute ein Kind geboren“). Diese Botschaft wird gleich zu Beginn des vierten Satzes auf die Melodie des in Deutschland unter dem Namen „Der Tag, der ist so freudenreich“ bekannten Weihnachtschorals verkündet. Zwischen den einzelnen Phrasen des Chorals, welche a cappella vorgetragen werden, wird die weihnachtliche Freude durch verspielte Triolenfiguren der Holzbläser ausgedrückt. Dieses Choralmotiv kehrt im Verlauf des vierten Satzes gleich zwei Mal in unterschiedlicher Form wieder und bildet so einen einheitlichen Rahmen um die folgenden Soli dieses heterogen aufgebauten Satzes. mini|Motiv der Tenor-Arie über die Hirten auf dem Feld Die Szenerie wechselt zu den schlafenden Hirten auf dem nächtlichen Feld, die in einer Tenor-Arie besungen werden. Der Chor führt die Erzählung der Hirten mit der bekannten Choralmelodie fort. Nun tritt zum ersten Mal im ganzen Werk die Sopran-Solistin in Erscheinung und verkündet in der Rolle des Engels den Hirten die frohe Botschaft. Unterstützt wird der Auftritt des Engels durch Arpeggien der Harfe. Abermals erscheint das Leitmotiv des Chorals „Der Tag, der ist so freudenreich“, dieses Mal vorgetragen durch den Tenor, der inhaltlich auf den nun folgenden Gesang der Engelsscharen hinleitet: „Ära, Ära, vare Gud i höjden“ („Ehre sei Gott in der Höhe“) mini|Fugenexposition der ersten Chorfuge Dieser im Fortissimo und mit dem Tutti des Orchesters vorgetragene Ausruf des Gloria ist der Auftakt zur nun anschließenden ersten Chorfuge über dieselben Worte, welche durch den Bass eingeleitet wird. Nach einem abrupten Ende der Fuge werden die weiteren Worte des Gloria „Och par jorden frid!&ldquo („Und auf Erden Fried!“) in starkem Kontrast zur Fuge in einem völlig ruhigen Gestus interpretiert. mini|Fugenexposition der zweiten Chorfuge Es schließt sich eine weitere Chorfuge an, deren Exposition nun der Tenor übernimmt. Eine kurze Überleitung führt zu einer Wiederholung der ersten Chorfuge und der Satz endet in einer mächtigen Coda.

Schwedischer Originaltext Deutsche ÜbersetzungEn jungfru födde et barn i dag, Det vi skola prisa och ära! I det hafver Gutt et godt behag Och bjuder oss höra dess lära. Och vore ej det barnet födt, Förtappadt belfve då allt kött: Nu frälsning bjuds åt alla. Pris vare dig, o Jesu Krist, Du är vårt enda hopp förvisst, Vi för din fot nedfalla.

Och myriader tändes Af stjärnorna i natten, Hvar suck i tystnad vändes, Hvart sorl af bäckars vatten. Och palmers kronor stego Orörligt högt mot fästet, Och luftens vindar tego Och fåglarna i nästet.

Och markens hjordar sofvo Med herdarne invid, Och nattens timmar gåfvo De vaktande sin frid.

De herdar vaktade deras hjord I markene, där de lågo Då fingo de höra änngelens ord, Och Herrans klarhet de sågo.

Stor fröjd åt eder bådar jag, Stor fröjd åt alla, ty i dag är Kristus födder vorden, Som Herren är i Davids hus. Se, ljuset af Guds klarhets ljus Har uppgått öfver jorden.

De himmelska härar med högan röst Begynte med ängelen sjunga, De lofvade Gut med glädje och tröst, Med helig, odödelig tunga:

Ära, ära, ära, Ära vare Gud i höjdene Och på jorde frid Och människomen en god vilje!Eine Jungfrau hat heute ein Kind geboren, Das sollen wir preisen und ehren! Gott hat daran Wohlgefallen gefunden Und lädt uns ein, seine Lehre zu hören. Wäre dieses Kind nicht geboren worden, Wäre wohl alles Fleisch verloren: Nun wird allen das Heil angeboten. Gelobt seist du, o Jesus Christus, Du bist wahrlich unsere einzige Hoffnung, Wir fallen vor deinen Füßen nieder.

Und Myriaden leuchteten Von den Sternen in der Nacht, Jeder Seufzer in der Stille, Jedes Rauschen der Bäche. Und die Kronen der Palmen ragten Unbeweglich hoch gegen den Himmel, Und die Winde der Luft verstummten Und die Vögel in ihren Nestern.

Und die Herden auf dem Feld schliefen Mit den Hirten neben ihnen, Und die Stunden der Nacht schenkten Den Wächtern ihren Frieden.

Die Hirten hüteten ihre Herde Auf den Feldern, wo sie lagen, Da hörten sie die Worte des Engels Und sahen die Klarheit des Herrn.

Große Freude verkünde ich euch, Große Freude für alle, denn heute ist Christus geboren, Der Herr im Hause Davids. Seht, das Licht der Klarheit Gottes Ist über die Erde aufgegangen.

Die himmlischen Heerscharen begannen mit lauter Stimme Mit den Engeln zu singen, Sie lobten Gott mit Freude und Trost, Mit heiliger, unsterblicher Zunge:

Ehre, Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe Und Friede auf Erden Und den Menschen ein Wohlgefallen!

V. Satz – Das Christuskind in der Krippe mini|Choralmelodie „Vom Himmel hoch da komm ich her“ Der fünfte Satz beginnt mit einer Sopran-Arie in a-Moll deren anfänglich verhaltene Stimmung sich allmählich aufklart und in der strahlenden Tonart E-Dur mündet. Zum Zeitpunkt dieses Tonartwechsels erscheint im Orchester das Thema des Chorals „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, der anschließend durch den Chor zunächst vier-, in der zweiten Strophe achtstimmig vorgetragen wird. Schwedischer Originaltext Deutsche ÜbersetzungEj hvilade han i purpur Och pärltyngdt och stickadt siden Och icke i marmorsalar Bland jaspis och gyllene smiden.

Han sveptes i lindakläder Och lades på krubbans halm; Han lyfte de kungliga ögon Mot ringhet, mörker och kvalm.

Det låg på den splädes panna En glans af den himmelsfrid, Som döljes af böljegången I vörldens eviga strid.

åt eder, I jordens släkten, Beskärdes den rena fröjden Se mönniskans son förklarad I gudomens ljus af höjden.

Dock hvilar du, i ringhet klädd, På fattigdomens hårda bädd. Det är den gungaprakt, du för, Allt oss till godo du det gör.

Därmed du oss på hjärtat lagt, All vörldslig rikdom, makt och prakt Ej någon salig göra kan. På dem förtröste ingen man.Er ruhte nicht in Purpur Und perlbesetztem und besticktem Seidenstoff