Volker Wörl (* 26. März 1930Volker Wörl. In: Wer ist wer?: Das Deutsche who's who - Volume 33, 1994, S. 1481. in Eger, Tschechoslowakei; † 8. Juli 2026) war ein deutscher Journalist. Er war Wirtschaftsredakteur bei der Süddeutschen Zeitung.
Werdegang Wörl musste als Jugendlicher nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Sudetendeutscher in der kommunistischen Tschechoslowakei Zwangsarbeit leisten. Anschließend wurde seine Familie wie der Großteil der deutschen Minderheit vertrieben und landete in Bayern. Wörl legte das Abitur ab, absolvierte ein journalistisches Volontariat beim Neuen Tag in Weiden in der Oberpfalz und studierte Volkswirtschaftslehre. Er schloss das Studium als Diplom-Volkswirt ab.
1958 trat Wörl in die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung ein. Von 1976 an gehörte er der Leitung des Wirtschaftsressorts an, erst mit Franz Thoma, später mit Helmut Maier-Mannhart. Dort blieb er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1995. Auch anschließend schrieb er noch als freier Autor für die Süddeutsche Zeitung.
Wörl gehörte von 1972 bis 1990 als Parteiloser dem Gemeinderat in Vaterstetten an. Er war verheiratet und Vater dreier Söhne.
Monographien (Auswahl) Deutschland ein neurotischer Standort? Ueberreuter Verlag, Wien 1997, 3-7064-0350-1. Der verwirrte Bürger. Verlag Sankt Michaelsbund, München 2008, 3-9399-0516-X. Die Quittung. Die Finanzkrise. Und was wir daraus lernen können. Verlag Neue Stadt, München 2009, 9783879967773. Zahlen machen uns nicht satt. Umdenken angesichts des Klimawandels. Verlag Neue Stadt, München 2010, 9783879968817.
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