Die Schloßbergbahn oder Standseilbahn Hohenaschau ist eine ehemalige Standseilbahn in Hohenaschau im Chiemgau, die seit 1905/1908 vom Ortszentrum im Südwesten auf den Burgberg in das Schloss Hohenaschau führt.
Die Talstation ist zusammen mit der technischen Anlage ein geschütztes Baudenkmal.
Geschichte Die Standseilbahn wurde im Rahmen der Umbauten am Schloss Hohenaschau durch Architekt Max Ostenrieder zwischen 1905 und 1908 erbaut, um Touristen bequem zum Schloss hinaufzubefördern. Die Bergstation wurde ins Untergeschoss des währenddessen neu gebauten Cavallierbaus des Schlosses integriert, von dem aus eine Aufzugsanlage weiter zum etwa 20 Meter höher gelegenen Altbau führte. Da das Schloss durch die Seilbahn erschlossen war, wurde zunächst auf einen Fahrweg auf den Berg verzichtet und der alte Bergzugang erhalten.
Das Empfangsgebäude der Talstation am Burgweg 2 ist zusammen mit der technischen Anlage als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.
Beschreibung Das Empfangsgebäude der Talstation ist ein eingeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach. Zur Bergseite ist ein halbrunder Erker angebaut. Der Zugang auf der Vorderseite erfolgt über eine Vorfahrt mit offener Arkade. Dabei sind historisierenden Elemente verwendet.
Die Energieversorgung erfolgte vom schlosseigenen Elektrizitätswerk im benachbarten Ortsteil Hammerbach.
Als Standseilbahn ohne Ausweiche mit nur einem Wagen wird die Anlage auch als Schrägaufzug bezeichnet.
Weblinks
Schloß Hohenaschau mit Drahtseilbahn. (historisches Schwarzweißfotografie mit Standseilbahnwagen) (historisches Farbbild der Bahn)
Einzelnachweise
Kategorie:Standseilbahn in Deutschland Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Rosenheim Kategorie:Bauwerk in Aschau im Chiemgau Kategorie:Baudenkmal in Aschau im Chiemgau Kategorie:Seilbahn in den Alpen Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren Kategorie:Seilbahn in Europa