Der Meeresnationalpark Hikkaduwa ist einer der drei marinen Nationalparks in Sri Lanka. Er wurde 1979 zum Wildschutzgebiet erklärt, 1988 zum Naturschutzgebiet aufgewertet und erhielt am 19. September 2002 den Status eines Nationalparks.P.M. Senarathna: Sri Lankawe Jathika Vanodhyana. 2. Auflage. Sarasavi Publishers, 2009, ISBN 955-573-346-5, S. 211–219. Im Jahr 2023 leitete die Naturschutzbehörde Maßnahmen zur Wiederherstellung der Korallenriffe ein.

Geschichte Das Gebiet wurde ursprünglich am 18. Mai 1979 geschützt. In der Nähe der Parkregion, im kleinen Dorf Peraliya bei Hikkaduwa, ereignete sich am 26. Dezember 2004 der schwere Eisenbahnunfall von Peraliya infolge eines Tsunamis. Um die Degradation des Ökosystems durch den Tourismus aufzuhalten, wurde das Schutzgebiet 2002 zum Nationalpark ernannt. Im Jahr 2025 wurde ein Mann wegen Korallenschäden gerichtlich zu einer Geldstrafe und zur Wiederherstellung des Riffs verurteilt.

Korallenriff Das Hikkaduwa-Riff ist ein flaches Saumriff mit einer durchschnittlichen Tiefe von 5 Metern. Es dient als natürlicher Wellenbrecher gegen Küstenerosion. Das Riff beherbergt 60 Korallenarten, wobei Arten der Gattung Montipora dominieren.

Fauna Neben den Korallen beherbergt der Park über 170 Fischarten sowie gefährdete Meeresschildkröten wie die Echte Karettschildkröte und die Suppenschildkröte.

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Einzelnachweise

Kategorie:Nationalpark in Asien Kategorie:Gegründet 2002