mini|150px|Émilie Lamotte, La Limitation des naissances Émilie Joséphine Alexandrine Lamotte (geboren am 21. Juni 1876 in Paris; gestorben am 6. Juni 1909 in Alès) war eine französische Pädagogin, Schriftstellerin, anarchistische Aktivistin und Neo-Malthusianerin.

Leben Émilie Lamotte begann ihre Lehrerkarriere als Lehrerin an einer konfessionell gebundenen Schule, bis diese von der Regierung von Émile Combes verboten wurde, woraufhin sie ihre Karriere in der laizistischen Bildung fortsetzte. Im Alter von 28 Jahren war sie Mutter von vier Kindern, von denen zwei den anarchistischen Drucker Félix Malterre zum Vater hatten. Im Jahr 1905 arbeitete sie auch an den anarchistischen Zeitungen Le Libertaire und L’Anarchie mit.Siehe Literaturliste Françoise Moreillon 2015

Als Anhängerin der libertären Pädagogik von Francisco Ferrer und Paul Robin interessierte sie sich für Erziehungsfragen und insbesondere für die Erfahrungen der freien Schule La Ruche, die von Sébastien Faure in Rambouillet gegründet wurde. Sie hielt Vorträge, in denen sie sowohl den konfessionellen als auch den laizistischen Unterricht anprangerte, da beide ihrer Meinung nach zur Entfremdung des Kindes führten. In dieser Zeit lernte sie André Lorulot kennen, einen anarchistischen Propagandisten und Freidenker, mit dem sie den Rest ihres Lebens zusammen verbrachte. 1906 beteiligte sie sich mit ihm an der Gründung der kommunistischen Kolonie in Saint-Germain-en-Laye, die 1908 eingestellt wurde.Siehe Weblinks Maitron, Dictionnaire international des militants anarchistes und L’Éphéméride anarchiste

Lamotte starb 1909 während einer Vortragsreise, die sie in Begleitung von Lorulot in einem Wohnwagen unternahm.Siehe Weblink L’Éphéméride anarchiste

Werke Le Déshonneur de Mme Lemoine, Stück in drei Akten, veröffentlicht in L’Anarchie 1912/13 La Limitation des Naissances. Moyens d’éviter les Grandes Familles, Éditions Colonie communiste, 1908 L’Education rationnelle de l’enfance, posthume Veröffentlichung in L’Idée libre 1922 Neuauflage 2018, Hachette, ISBN 978-2-32903-510-9 Lettre sur l’amour, la beauté, la vie, l’inconstance et quelques autres sujets. La lumière et la nuit Neuauflage les Éditions du Panthéon 2021, ISBN 978-2-75475-144-5La lumière et la nuit

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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