Das Land- und Stadtgericht Wormditt war von 1822 bis 1849 ein preußisches Land- und Stadtgericht mit Sitz in Wormditt.

Geschichte Das Land- und Stadtgericht Wormditt wurde 1822 aus dem Stadtgericht Wormditt und Teilen des Justizamts Wormditt gebildet.Max Töppen: Historisch-comparative Geographie von Preussen, 1858, S. 390–393, Digitalisat Es war ein Gericht 2. Klasse im Sprengel des Oberlandesgerichts Königsberg.

1837 umfasste der Gerichtsbezirk die Stadt Wormditt 3114 Gerichtseingesessene und 34 Ortschaften mit 7864 Gerichtseingesessenen (zusammen also 10.978 Gerichtseingesessene). Am Gericht waren ein Stadt- und Landrichter, ein Assessor und zwei weitere Mitarbeiter beschäftigt.W. F. C. Starke: Beiträge zur Kenntniß der bestehenden Gerichtsverfassung und der neusten Resultate der Justizverwaltung in dem Preussischen Staate, Justiz-Verwaltungs-Statistik des Preussischen Staats, Bd. 2, 1839, S. 55 f., Digitalisat.

Nach der Märzrevolution wurden 1849 einheitlich Kreisgerichte gebildet. In Wormditt entstand die Gerichtskommission Wormditt des Kreisgerichts Braunsberg.

Einzelnachweise

Kategorie:Gmina Orneta Wormditt Kategorie:Gerichtsgründung 1822 Kategorie:Aufgelöst 1849