Klein Skaisgirren, 1938 bis 1945 Lichtenrode (Ostpr.), ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.

Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer südöstlich von Uslowoje (Rautenberg).

Geschichte Auf der Schrötterkarte von 1802 wurde der Ort mit Klein Skaisgirren oder Naugenis bezeichnet. Um 1820 bestand Klein Skaisgirren aus zwei Erbfreihöfen mit sechs Bewohnern.Alexander August Mützell: Neues Topographisch-Statistisch-Geographisches Wörterbuch des Preussischen Staates, Vierter Band, P-S, Halle 1823 1874 wurde die Landgemeinde Klein Skaisgirren dem neu gebildeten Amtsbezirk Rautenberg im Kreis Ragnit zugeordnet.Rolf Jehke, Amtsbezirk Rautenberg 1912 wurde Barachelen an Klein Skaisgirren angeschlossen. 1938, inzwischen im Kreis Tilsit-Ragnit, wurde Klein Skaisgirren in Lichtenrode (Ostpr.) umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen bekam er nicht mehr.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner Bemerkungen 1867Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871, Berlin 1874 28 1871 30 1885Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888 19 1905Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907 20 1910 19 1933Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939 74 Mit Barachelen 1939 60 Mit Brachfeld (Barachelen)

Kirche Klein Skaisgirren/Lichtenrode gehörte zum evangelischen Kirchspiel Rautenberg.

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Rajon Krasnosnamensk Kategorie:Ehemalige Landgemeinde in der Oblast Kaliningrad