Analphabeten in zwei Sprachen ist ein Kurz-Dokumentarfilm der deutschen Filmemacherin Mehrangis Montazami-Dabui, die an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) studierte. Die im Iran geborene Filmemacherin engagiert sich in ihren Filmen für die Belange der Ausländer in Deutschland.Zentrale Filmografie Politische Bildung, S. 115
In dem Film werden die „schulischen Probleme beleuchtet, die Schwierigkeiten der ausländischen Jugendlichen, sich zwischen zwei Kulturen und Sprachen zurechtzufinden, die Unmöglichkeit, das Recht einer guten Ausbildung wahrzunehmen“.Raimund Pousset, Elke von Schachtmeyer, S. 99
Kritik Die türkische Schriftstellerin Füruzan hält in ihrem Buch Logis im Land der Reichen folgende Wahrnehmung zu Müttern von türkisch, griechisch, italienisch, jugoslawisch sprechenden Kindern in Berlin-Neukölln und -Kreuzberg Mitte der 1970er Jahre zu diesem Film fest:
Filmfestivals Oktober 1975 Internationale Filmwoche Mannheim
Fernsehpremiere Sender Freies Berlin am 8. Juni 1981
Auszeichnungen Der Film wurde 1975 auf der Leipziger Kurz- und Dokumentarfilmwoche mit dem Preis des Rates der Stadt Leipzig ausgezeichnet.
Literatur Zentrale Filmografie Politische Bildung: Band II: 1982 A: Katalog, herausgegeben von Institut Jugend Film Fernsehen, München Online Raimund Pousset, Elke von Schachtmeyer: Arbeitsbuch: Kleinkindererziehung: Didaktischer Baustein für Lehrer und Schüler an berufsbildenden Schulen. 2013, S. 99 Online
Weblinks
Eintrag bei der Deutschen Kinemathek
Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Filmtitel 1975 Kategorie:Ethnische Minderheiten in Deutschland