Oberrodacher Mühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Marktrodach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die Einöde bildet mit Oberrodach im Osten und Unterrodach im Westen eine geschlossene Siedlung. Sie liegt an einem linken Seitenarm der Rodach und an der Bundesstraße 173.

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Oberrodacher Mühle zur Realgemeinde Oberrodach. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Kronach aus, was allerdings auch vom bayreuthischen Vogteiamt Seibelsdorf beansprucht wurde. Das Rittergut Nagel-Oberlangenstadt war Grundherr der Mahl- und Schneidmühle.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 496f.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberrodacher Mühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Zeyern und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Oberrodach zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Marktrodach gebildet, in die die ehemalige Gemeinde Oberrodach eingegliedert wurde.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 595.

Baudenkmal mini|Als Baudenkmal geschütztes Gebäude Mühlenstraße 6

Mühlenstraße 6: Oberrodacher Mühle

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 15 10 12 7 5 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 1 1 1 1Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Andreas (Seibelsdorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Marktrodach) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kronach