Egbert von Weiher (* 25. März 1939 in Essen) ist ein deutscher Altorientalist.
Leben Egbert von Weiher wurde im Jahr 1969 mit der Arbeit „Der babylonische Gott Nergal“ an der Universität Münster zum Dr. phil. promoviert. Zu seinen akademischen Lehrern zählt Wolfram von Soden. Von 1970 bis 1978 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Marburg tätig, wo 1982 seine Habilitation erfolgte. Während eines längeren Aufenthaltes als wissenschaftlicher Angestellter des Deutschen Archäologischen Instituts war er 1978 und 1979 im Irak und kopierte dort Keilschrifttafeln, die er in den Jahrzehnten danach wissenschaftlich edierte. Anschließend wurde er 1982 Professor für Altorientalistik (Altorientalische Philologie) an der Universität Köln, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 forschte und lehrte.Professorenkatalog der Universität Köln, eingesehen am 8. April 2026. Im Zuge von Einsparungsmaßnahmen wurde das Institut für Altorientalische Philologie danach geschlossen.
Schriften (Auswahl) Der babylonische Gott Nergal. Kevelaer 1971, ISBN 3-7666-8651-8. Spätbabylonische Texte aus Uruk. Teil 2. Berlin 1983, ISBN 3-7861-1336-X. Spätbabylonische Texte aus Uruk. Teil 3. Berlin 1988, ISBN 3-7861-1508-7. Uruk: Spätbabylonische Texte aus dem Planquadrat U 18. Teil 4. Mainz 1993, ISBN 3-8053-1504-X. Uruk: Spätbabylonische Texte aus dem Planquadrat U 18. Teil 5. Mainz 1998, ISBN 3-8053-1850-2.
Einzelnachweise
Kategorie:Altorientalist Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Mann