Maurens (, ) ist ein Ortsteil mit Einwohnern (Stand: ) in der französischen Gemeinde Eyraud-Crempse-Maurens im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Als bis 2018 selbstständige Gemeinde gehörte Maurens zum Arrondissement Périgueux (bis 2016: Arrondissement Bergerac). Die Einwohner werden Maurençois und Maurençoises genannt.
Der Erlass der Präfektin vom 25. September 2018 legte mit Wirkung zum 1. Januar 2019 die Eingliederung von Maurens als Commune déléguée zusammen mit den früheren Gemeinden Laveyssière, Saint-Jean-d’Eyraud und Saint-Julien-de-Crempse zur Commune nouvelle Eyraud-Crempse-Maurens fest, deren Verwaltungssitz in Maurens liegt.
Geografie
Maurens liegt etwa 33 Kilometer südwestlich von Périgueux, etwa 58 Kilometer westnordwestlich von Sarlat-la-Canéda und etwa neun Kilometer nördlich von Bergerac am Übergang der Landschaft des Landais zum Bergeracois, Teil des touristisch benannten Périgord pourpre. Das Ortsgebiet von Murens ist flächenmäßig das größte der Communes déléguées von Eyraud-Crempse-Maurens und erstreckt sich über den zentral-südlichen Teil. Es befindet sich im Einzugsgebiet der Dordogne und wird entwässert vom Ruisseau Ladoux, der im Norden des Ortsgebiets entspringt, und von seinem Nebenfluss Gaillardet, der es im Süden auf mehr als zwei Kilometern Länge begrenzt.
Das Ortsgebiet erstreckt sich über eine hügelige, vergleichsweise bewaldete Landschaft, die vom Tal des Ruisseau Ladoux eingeschnitten wird und deren Erhebungen Höhen über übersteigen. Der topographisch höchste Punkt liegt mit im Nordosten am Lieu-dit les Quatre Chemins an der Grenze zur benachbarten Commune déléguée Saint-Julien-de-Crempse. Der tiefste Punkt befindet sich im äußersten Süden auf etwa Höhe beim Austritt des Ruisseau Ladoux aus dem Ortsgebiet. Das Ortszentrum liegt auf etwa Höhe.
Umgeben wird Maurens von vier Nachbargemeinden und drei Communes déléguées von Eyraud-Crempse-Maurens:
Etymologie und Geschichte Der Name des Dorfes erschien im 13. Jahrhundert erstmals in der Form Marenes. Eine Schreibweise, die der heutigen ähnlich ist, ist im 14. Jahrhundert als Maurenx oder Maurens im Jahre 1382 belegt, wenig vorher latinisiert als Maurencum (1382). Am Ende des 17. Jahrhunderts ist die Form Mourens (1680) zu finden, die eine lokale Entwicklung aufzeichnet. Maurens steht für einen Personennamen germanischen Ursprungs, Mauringus.Siehe Tanet, Hordé, Seite 214
Im Mittelalter war Maurens eine Kastellanei, die von Bergerac abhängig war. Im 14. Jahrhundert umfasste die Kastellanei die Pfarreien Genestet, Lembras, Maurens, Queyssac, La Veyssière sowie Teile von Campsegret und Sainte-Foy (heute Sainte-Foy-des-Vignes, aufgeteilt zwischen Bergerac und Genestet).
Bevölkerungsentwicklung
mini|Pfarrkirche Notre-Dame-de-l’Assomption Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Notre-Dame-de-l’Assomption
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Commune déléguée im Département Dordogne Kategorie:Eyraud-Crempse-Maurens Kategorie:Gemeindeauflösung 2018 Kategorie:Ersterwähnung im 13. Jahrhundert