mini|Kirche zum hl. Georg Die Kirche zum hl. Georg ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Nußdorf am Haunsberg im Land Salzburg und gehört zum Dekanat Sankt Georgen. An Georgi, dem 23. April, wird das Patrozinium begangen.Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957. (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg, 1957, S. 185. Die Kirche steht unter .

Geschichte Die Stätte, an der die jetzige Kirche beim Haunsberg steht, geht auf das 8. Jahrhundert zurück.Der Heilige Georg war einst Schutzpatron römischer und bayrischer Missionare. Daher stehen Georgskirchen oft über heidnischen Kultstätten, die von diesen Missionaren christianisiert worden waren. Nach einer Legende hatte nämlich Ritter Georg mit seiner Lanze den Drachen getötet und somit symbolisch vorchristliche Glaubenformen überwunden und zum Christentum geführt. Wann die erste Kirche errichtet wurde, ist nicht bekannt, im 13. Jahrhundert wird sie als Filialkirche Berndorfs urkundlich erwähnt. Neu errichtet wurde die Kirche 1476, im Jahre 1640 erhielt sie einen neuen Turm, und 1728 und 1750 musste sie erweitert werden.Seit 1683 war sie Vikariatskirche gewesen, 1867 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben.Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957. (Schematismus 1957), Hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg, 1957, S. 185. Bei einem Großbrand am 5. April 1913, bei dem insgesamt 21 größere Objekte vernichtete wurden, brannten auch Kirche und Turm bis auf die Mauern ab.Den Wiederaufbau im neugotischen Stil leitete der Linzer Dombaumeister Matthäus Schlager. 1914 schuf der Altartischler Vinzenz Pezzei den Hochaltar, der mit Statuen Josef Bachlechners und einem Altarblatt von Josef Gold versehen wurde.

Orgel mini|hochkant|Albert-Mauracher-Orgel 1913 Beim Großbrand am 5. April 1913 verbrannte auch die Orgel, die Ludwig Mooser 1847 geschaffen hatte. Daraufhin lieferte Orgelbauer Albert Mauracher im Jahre 1913 ein neues pneumatisches Instrument. Es war sein Opus 116 und dürfte zu seinen letzten Werken gehören.Da Albert Mauracher kinderlos geblieben war, wurden 1910 die Werkstätten Albert Mauracher und Matthäus Mauracher II. vereinigt, der Betrieb der Werkstätte in Mülln (Strubergasse 12) aber fortgesetzt. Vergl.: Gerhard Walterskirchen: Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dissertation, Universität Salzburg, 1982, S. 182f.2015 wurde die Orgel von Orgelbaumeister Wolfgang BodemSiehe HP Wolfgang Bodem: , aufgerufen am 25. September 2015. aus Leopoldsdorf bei Wien saniert. Die Segnung der renovierten Orgel nahm Erzbischof Franz Lackner beim Erntedankfest am 27. September 2015 vor, gespielt wurde sie dabei von Heribert Metzger. Das einmanualige Instrument verfügt über sieben Register mit folgender Disposition:

Manual C– Principal 8′ Gedeckt 8′ Gamba 8′ Dolce 4′ Octav 4′ Flöte 4′ Pedal C– Subbaß 16′ Koppeln: Pedal-Coppel, Suboctav-Coppel und Superoctav-Coppel Spielhilfen: Feste Kombinationen: Piano (= Gedeckt 8′), Mezzo-forte (= Gedeckt 8′ und Gamba 8′) und Pleno (= alle Register)

Weblinks

Aktuelle Infos Pfarre Nußdorf Informationen über die Geschichte der Pfarrkirche zum hl. Georg auf der Homepage der Gemeinde Nußdorf am Haunsberg

Anmerkungen und Einzelnachweise

Nussdorf am Haunsberg Nussdorf am Haunsberg Nussdorf am Haunsberg Nussdorf am Haunsberg

Pfarrkirche Sankt Georg am Haunsberg

Nussdorf am Haunsberg Nussdorf am Haunsberg Kategorie:Barockbauwerk im Land Salzburg Kategorie:Baudenkmal im Land Salzburg Nussdorf am Haunsberg Kategorie:Erbaut in den 1470er Jahren Nussdorf am Haunsberg