mini|Alfred Formey Alfred Formey; Pseudonym: Emil Schlicht (* 21. Juli 1844 in Dessau; † 25. Juni 1901 in Nagy-Bélicz) war ein deutscher evangelischer Geistlicher und Dichter.
Alfred Formey studierte in Berlin und Leipzig Theologie und ging 1873 als Prediger nach Chile. 1876 wurde er Vikar und zwei Jahre später Pfarrer der evangelischen Gemeinde A.B. in Wien. Er gehörte der konservativen Gesellschaft für Literatur „Iduna“ an.
Zum Bekanntenkreis Formeys in Wien zählten u. a. Rudolf Steiner, Fritz Lemmermayer, Christine Hebbel und Emil Marriot.
Alfred Formey wurde auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf (Gruft 14) begraben. Sein Grabmal zeigt ihn auf der Kanzel stehend.
Werke Himmelan! (Gedichte), 1872 Nach Hause! (Gedichte), 1875 Aus Wald und Wogen (Gedichte), 1884 Auf stillen Höhen (Gedichte), 1885 Strandgut des Herzens (Gedichte), 1888 Die Rosentalerin (Operntext), 1897 Die Kriegsgefangene (Operntext), 1898 (Komponist Carl Goldmark)
Literatur
Grete Mecenseffy und Hermann Rassl: Die evangelischen Kirchen Wiens. Wien und Hamburg 1980, ISBN 3-552-03205-3 Rudolf Steiner: Mein Lebensgang. Eine nicht vollendete Autobiographie. Zug 2013, ISBN 978-3-03830-010-6, 8. Kapitel
Kategorie:Autor Kategorie:Lyrik Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Kategorie:Person des Christentums (Wien) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1844 Kategorie:Gestorben 1901 Kategorie:Mann