Felix Plieninger (* 27. Juli 1868 in Stuttgart; † 11. April 1954 in Stuttgart-Degerloch)Lebensdaten nach Bruno Freyberg: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476-1965). Teil II: Biographisches Autoren-Register, Geologica Bavarica 71, Bayerisches Geologisches Landesamt 1974 war ein deutscher Paläontologe und Geologe.

Leben und Wirken Plieninger studierte bei Karl Alfred von Zittel in München und arbeitete von 1899 bis 1901 am Stuttgartert Naturalienkabinett. Er habilitierte sich anschließend an der Universität Tübingen bei Ernst Koken. Ab 1907 war er Professor für Geologie und Mineralogie an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim und von 1927 bis 1928 deren Rektor. 1934 wurde er emeritiert.

Plieninger ist insbesondere für Forschungen zu Pterosauriern (Flugsauriern) bekannt. Von ihm stammt 1895 die Unterteilung in Langschwanz- und Kurzschwanzflugsaurier. Auch über die Zusammenhänge zwischen Ausgangsgestein und Bodenbeschaffenheit hat er publiziert.

1951 wurde er Ehrenmitglied des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg.Ehrenmitglieder des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg

Mitgliedschaften 1891 Deutsche geologische Gesellschaft 1908 Schweizerische geologische Gesellschaft 1910 Geologische Vereinigung 1912 Paläontologische Gesellschaft

Schriften Beiträge zur Kenntnis der Flugsaurier. In: Palaeontographica. Band 48, 1901, S. 65–90, Pterosauria. In: J. F. Pompeckij (Hrsg.): Collection: Fossilium catalogus. 1: Animalia. Pars 45, Berlin 1929 Die Pterosaurier der Juraformation Schwabens. In: Palaentographica. Band 53, 1907, S. 209–314

Literatur

Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Paläontologe Kategorie:Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hohenheim) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1868 Kategorie:Gestorben 1954 Kategorie:Mann Kategorie:Rektor (Universität Hohenheim)